Annas Ungarische Kartoffelsuppe

Zu Annas Geburtstagen gehe ich gerne. Das Essen ist immer besonders gut, sie und ihre Schwester M. können toll kochen. Die Ungarische Kartoffelsuppe gibt es seit vielen Jahren bei beiden immer mal wieder, und ich mag sie sehr.

Da die beiden Schwestern ein paar Rezepte von ihrer gemeinsamen Mutter übernommen haben, könnte es auch gut sein, dass die Suppe eigentlich „Annas Mutters Ungarische Kartoffelsuppe“ oder „M.s Mutters Ungarische Kartoffelsuppe“ heißen müsste. Aber „Annas Ungarische Kartoffelsuppe“ klingt ein bisschen so, als ob meine Tante Anna aus Ungarn dieses alte Familienrezept überliefert hätte. Und genau so schmeckt sie auch.

Vor ein paar Jahren habe ich mir jedenfalls das Rezept geben lassen. Da ich die wenigen benötigten Zutaten meist zu Hause habe, koche ich das Süppchen häufig an Sonntagen. So auch gestern. Und nach einem Spaziergang durchs kalte Köln hat sie wieder so gut geschmeckt, dass ich Euch das Rezept nicht vorenthalten möchte.

Die ungarischen Mengenangaben von Tante Anna waren ein bisschen vage, und der Geschmack der Suppe verändert sich je nach Zwiebel- oder Essigsorte merklich. Man muss die Suppe am Ende je nach Geschmack abschmecken.

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Annas Ungarische Kartoffelsuppe

10 Kartoffeln
1 bis 2 Gemüsezwiebeln
Olivenöl zum Braten
ungefähr 2 bis 3 EL Paprikapulver
ungefähr einen EL Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
einen großen Schuss (oder eine kleine halbe Tasse) Apfelessig
etwa 50 ml Sahne
Petersilie

Die Kartoffeln in feine Scheiben schneiden, mit Wasser bedeckt aufsetzen und zum Kochen bringen.

Währenddessen die Zwiebeln in Ringe schneiden, im Olivenöl goldbraun anbraten. Paprikapulver und Gemüsebrühe hinzugeben, kurz anbraten, dann mit dem Apfelessig ablöschen, aufkochen lassen.

Die Zwiebel-Gewürz-Essigmischung zu den Kartoffeln geben, alles zusammen gar kochen.

Zum Schluss die Sahne zufügen, abschmecken und gehackte Petersilie drüberstreuen.

Guten Appetit!

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